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Wald-Erdbeere

(Fragaria vesca)

IV — V(IX) Home Waldschläge, Waldränder
5 — 15 cm indigen LC
Habitus
Synonym: Potentilla vesca. Hemikryptophyt, coll-mont(sa). Die Kelchblätter sind an der kahlen Frucht abstehend bis zurückgeschlagen. Beim Pflücken reißt der Kelch nicht ab. Die Blütenstiele sind aufwärts anliegend behaart. Die Blättchen sind sitzend und unterseits anliegend behaart. der Endzahn der Blättchen wird von den benachbarten seitlichen Zähnen nicht überragt (Lit). Die sehr häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor. Sie ist lediglich im pannonischen Raum beinahe gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Sammelfrucht
 
 
Sammelfrucht
Aufnahmen: 17.17.2014 Postalm
 
Fragaria vesca
 
 
Fragaria vesca
Aufnahmen: 14.08.2008 im Wald am Südhang des Pyhrgas.

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1450. F. vesca L. sp. (F. silvestris Buch. Wilde E. — Wald-E.)
Wurzelstock walzlich, knotig, schief oder abgebissen, fädliche, kleinbeblätterte, niedergestreckte Ausläufer und zahlreiche Fasern treibend, oben mit Ueberresten vorjähriger Blätter beschopft. Stengel 1 — 8" hoch, aufrecht, einfach, bis zur Verzweigung des Blüthenstandes schaftartig, blattlos, nebst Ausläufern, Blatt- und Blüthenstielen zottig, Haare wagrecht abstehend, nur die äusseren oder alle Blüthenstiele mit angedrückten oder doch aufrecht abstehenden Haaren besetzt. Blätter wurzelständig, langgestielt, 3schnittig. Abschnitte eiförmig, stumpf, grobgesägt, grasgrün, unterseits blasser, seidenhaarig, mit verschmälerter Basis sitzend. Blüthen in einer endständigen, meist armblüthigen Trugdolde. Blüthenstiele an ihrer Basis und in der Mitte mit 2 kleinen Deckblättchen versehen. Kelchzipfel bei der Fruchtreife weit abstehend oder zurückgeschlagen. Kronblätter eirund, weiss. Scheinfrüchte kugelig oder kegelförmig, scharlachroth, leicht vom Kelche abfallend, saftig wohlschmeckend. Die Früchte, ein bekanntes Obst, zur Bereitung eines destillirten Wassers und eines Syrups officinell. Einige Pflanzenstöcke dieser und der folgenden Arten treiben zuweilen bloss männliche oder bloss weibliche oder durchaus unfruchtbare Blüthen.
Mai — Juni


Auf Waldblössen, Holzschlägen, Waldwiesen niedriger, gebirgiger und subalpiner Gegenden über 4000' aufsteigend in allen Kreisen sowohl über Granit, Gneiss, Quarzfels, Glimmerschiefer, Hornblende als Kalk oder Sandstein gemein.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 212), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 13.06.2026

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